Macht uns Essen krank?

gedankenPlatz Veranstaltung vom 24. November 2011

essen_gedankenplatzNiedersachsen ist in der Bundesrepublik Deutschland der Agrarproduzent Nr. 1, der Lebensmittelgewinnung und -verarbeitung kommt ein hoher Stellenwert zu. Damit verbunden ist die Überwachung der Nahrungsmittelqualität eine wesentliche Aufgabe der Produzenten und der kontrollierenden Behörden, wie man auch dem kürzlich veröffentlichten Verbraucherschutzbericht 2010 entnehmen kann.

Die immer wieder präsentierten Darstellungen in den Medien lassen beim Verbraucher allerdings die Frage aufkommen: „Macht uns unser Essen krank?“ Inwiefern führen Nahrungsmittelinhaltsstoffe und Ernährungsgewohnheiten zu gesundheitlichen Störungen, sogar bis hin zu Krebs, Alzheimer, Parkinson und Diabetes? Welche Konsequenzen ergeben sich für die Unternehmen, die Politik aber auch den Verbraucher? Für uns ein Anlass am 24. November 2011 ins Pressehaus der NWZ einzuladen.

Unter dem Motto: „Ernährung und Gesundheit – Macht uns unser Essen krank?!“ sprachen in unserer Podiumsdiskussion nachfolgende Experten über Lebensmittelsicherheit und den Einfluss von Nahrungsmitteln auf die Gesundheit:

  • Dr.med. Thomas Ellrott – Institut für Ernährungspsychologie
  • Scott Haslett – Slow Food
  • Prof. Dr. Eberhard Haunhorst – LAVES
  • Christian Kircher – Clustermanagement Food Nordwest
  • Robert Witte – Landwirt in Südoldenburg
  • Dr. Gerd Pommer – Moderation

Dass die Lebensmittel in Deutschland sicher sind, darin waren sich eigentlich alle einig. Was allerdings die Qualität betrifft, gab es Meinungsverschiedenheiten.

Auch wurde in der anschließenden offenen Diskussion, mit den gut 100 Teilnehmern des Abends schnell klar, dass in Deutschland ist das Bewusstsein, für gutes Essen auch gut zu zahlen, nicht sehr verbreitet ist.

Ebenfalls ist es nicht leicht für den Endverbraucher Lebensmittelqualität „auf den ersten Blick“ zu bestimmen, hier sollte einiges durch Transparenz vereinfacht werden.