Gedanken zur Postwachstumsökonomie

oldenburg GEDANKENMACHEN foto by OlDigitalEye 2016 05 03 4447-1Am 03.05.2016 hat uns apl. Prof.Dr. Niko Paech im Rahmen eines Vortrages einen gedankenreichen und spannenden Einblick in die Welt der Postwachstumsökonomie geben.

Schnell wurde klar, dass sich unsere derzeitigen Mobilitäts- und Konsummodelle im Umbruch befinden. Die Zeit des Wachstums, die Zeit des Expansionsrausches und die Zeit der verantwortungslosen Selbstverwirklichung durch materiellen Konsum nähern sich laut Prof. Dr. Paech dem Ende. Eine historische Ressourcenverknappung wird unsere auf Wachstum ausgerichtete Gesellschaft zudem vor erhebliche soziale und wirtschaftliche Herausforderungen stellen. Dabei stellt sich lediglich die Frage, ob wir diese Veränderungen „by Design“ mitgestalten oder „by Disaster“ von diesen Veränderungen überrollt werden. Nachhaltige Entwicklung heißt, dass soziale Gerechtigkeit im globalen Maßstab innerhalb ökologischer Grenzen eigentlich der Kern der Nachhaltigskeitsdefinition ist. Genügsamkeit, Selbstversorgung, mehr Regionalität und ein Rück- bzw. Umbau der bisherigen globalen Industrien kann man als die vier Eckpfeiler des Modells der Postwachstumökonomie bezeichnen. Eine Befreiung vom Überfluss – im Sinne von das Leben entrümpeln – wäre laut Prof. Dr. Paech ein erster Schritt in die richtige Richtung.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei apl. Prof. Dr. Niko Paech für den interessanten und spannenden Vortrag sowie beim Mercedes Autohaus Senger in Oldenburg für die außerordentliche Gastfreundschaft bedanken.

Fotos by Peter Porikis

 

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