Weihnachten beim gedankenPlatz e.V.

gp x-masBevor die hektische Vorweihnachtszeit alles in Beschlag nimmt haben wir uns am 08.12.2015 zum gemütlichen Jahresabschluss auf dem Oldenburger Lamberti-Markt im Holzfass beim Apfelpunschstand „Chez Mohndorf“ getroffen.

Bei Apfelpunsch und Glühwein haben wir das vergangene Jahr revue passieren lassen und  einen Ausblick auf die gedankenPlatz Aktivitäten im kommenden Jahr gegeben.

Frohe Weihnaten und kommt gesund und munter in neue Jahr.

Vielen Dank für das tolle gedankenPlatz Jahr 2015!

Die 5. Oldenburger Jahreszeit

IMG_1676Der Oktober steht natürlich auch beim gedankenPlatz e. V. ganz im Zeichen der 5. Oldenburger Jahreszeit. Es ist Kramermarkt!

Dieses traditionsreiche Volksfest nehmen wir jedes Jahr zum Anlass um einmal hinter die Kulissen des Kramermarktes zu schauen. Der Schaustellerverband Oldenburg e. V. zeigt uns dabei im Rahmen einer Führung immer die neusten Trends dieses großen Volksfestes.

In diesem Jahr waren sogar historische Fahrgeschäfte aus einer anderen Epoche ausgestellt. Diese Zeitreise war sehr spannend.

The Rock bei Mercedes in Bremen rockt

2Der gedankenPlatz On Tour im September 2015 stand unter dem Motto „Der Berg ruft“. 963 Meter Gesamtstrecke, Seitenneigungen bis 30%, Extremsteigungen von 70% und Extremgefälle von bis zu 80% standen in diesem Monat als Herausforderung im Road-Book unserer mutigen gedankenAustauschler.

So machten wir uns auf, um „The Rock“, einen Geländeparcours im Mercedes Benz Werk in Bremen, mit eigens dafür zur Verfügung gestellten SUV vom Typ GLK zu bezwingen.

Neben Action, Nervenkitzel und Fahrspaß war auch eine gehörige Portion Geschicklichkeit gefragt. Nicht ohne Stolz können wir berichten, dass alle Teilnehmer den Parcours mit Bravour „gerockt“ haben. Abgerundet wurde der Abend mit einem leckeren BBQ.

Es hat einfach Spaß gemacht – freuen wir uns also auf den nächsten gedankenPlatz on Tour!

Sommerfest 2015 im artcafé

Der Juli steht beim gedankenPlatz e. V. im Zeichen von Kunst und Genuss. Mitte des Jahres laden wir nämlich unsere gedankenAustauschler nebst Begleitung zum schon traditionellen Sommerfest in den Garten des Artcafé im Horst-Janssen-Museum ein.

Auch in diesem Jahr begann der Abend des Sommerfestes erneut mit dem Besuch einer aktuellen Ausstellung des Horst-Janssen-Museums, das seltene Exponate von Salvador Dali päsentierte. Mit spannenden Geschichten zum Künstler und den Werken wurden wir dann durch die Dali Ausstellung geführt. Passend zum Thema Kunst und Genuss sagte Dali einst:

„Mit sechs Jahren wollte ich Koch werden, mit sieben Napoleon. Dann wurde ich Dali, eine sinnvolle Steigerung!“

Im Anschluss an den Besuch der Kunstausstellung rundeten Köstlichkeiten vom Grill und ein geselliger gedankenAustausch im Garten des Artcafé den milden Sommerabend ab.

An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal bei Tima Dittert und ihrem Team vom Artcafé für die vielen Köstlichkeiten und den besonders guten + herzlichen Service bedanken.

„Made in Bremen – Mercedes Backstage – Werksbesichtigung bei Nacht“

DSC_0041„Made in Bremen Backstage – Mercedes Werksbesichtigung bei Nacht“ war das Motto des gedankenPlatzes on Tour im November 2014. Unsere lieben gedankenAustauschler waren eingeladen in der abendlichen Atmosphäre hinter die Kulissen der modernen Automobilfertigung zu schauen.

Nach einem herzlichen Empfang im Kundencenter und einem ersten Eindruck in bewegten Bildern ging es auf die Reise durch das Mercedes-Benz Werk in Bremen. Schon Herr Borgward produzierte an diesem Standort Automobile.

Behind The Scenes konnten die gedankenAustauschler dann live miterleben wie in Europas modernstem Presswerk aus einem Stahlcoil Seitenteile, Türen, Kotflügel und Motorhauben für einen modernen PKW entstehen. Weitere Stationen an diesem Abend waren u. a. der robotergesteuerte Karosserierohbau und die Endmontage der neuen Mercedes C-Klasse.

Auf dem nächtlichen Streifzug durch die Fahrzeugproduktion konnte man an der einen oder anderen Stelle ganz unbeabsichtigt einen kurzen Blick auf die automobile Zukunft von Morgen erhaschen. Aber verraten tun wir an dieser Stelle natürlich nichts.

Abgerundet wurde der Abend dann mit kulinarischen Köstlichkeiten im „gottlieb“ Restaurant im Mercedes-Benz Kundencenter in Bremen. Einfach ein toller Abend. An dieser Stelle möchten wir uns auch noch einmal beim Autohaus Rosier für die tolle Unterstützung bedanken.

Mercedes-Benz – Das Beste oder nichts!

Große EWE-Arena – gedankenAustausch „on Tour“

eweAm 5. November 2013 waren wir mit dem gedankenAustausch wieder „on Tour“ Die neue große EWE Arena der Weser-Ems-Hallen stand auf dem Programm.

Knapp 30 interessierte Mitglieder und Gäste haben an der Führung durch die im April 2013 fertig gestellte Halle teilgenommen.

Um 18 Uhr wurden wir von Inga Bartels, Leitung der Weser-Ems-Hallen Veranstaltungsabteilung, im Foyer herzlich begrüßt und bekamen eine ausführliche und interessante Einführung.

Eines fiel sofort positiv auf: Der Besucher wird nicht von Werbemaßnahmen der Unterstützer erdrückt! In Absprache mit den Sponsoren wurde sich darauf geeinigt, die Farben der Logos einheitlich – angenehm zurückhaltend – zu gestalten.

Die erste Räumlichkeit, die uns gezeigt wurde, war der VIP Bereich. „Hier kann man es wohl aushalten.“ war ein Satz aus unserer Gruppe der in Erinnerung blieb. Und so war es auch. Edel und modern eingerichtet, steht der Raum auch für Feierlichkeiten außerhalb der regelmäßigen Veranstaltungen zur Verfügung.

Im Zuschauerbereich der Halle angekommen, wurden wir direkt in den Aufbau der Pferdetage hineingezogen. Mit einer Deckenhöhe von rund 13 Metern sind auch moderne Großveranstaltungen im Bereich Live-Musik kein Problem für die Unterbringung der Technik. Die Bestuhlung der Zuschauerplätze wird selbstbewusst als „Der Mercedes unter den Veranstaltungsstühlen“ vorgestellt.

Auf dem Weg in die Presseräume und die Umkleidekabinen – inklusive eines kleinen Abstechers in die EWE-Baskets Kabinen – trafen wir auf den Organisator der Pferdetage Dr. Funke. Ohne zu zögern, nahm er sich trotz Aufbauarbeiten die Zeit, uns mehr zum Projekt „Internationale Oldenburger Pferdetage“ zu berichten. So wurden zum Beispiel im Außenbereich für die Veranstaltung extra Leichtbauhallen aufgebaut um den Besuchern und Teilnehmern den größtmöglichen Komfort bieten zu können.

Zum Abschluss bot uns die Loge mit einem kleinem Buffet die Möglichkeit die Eindrücke zu verarbeiten und sich untereinander auszutauschen. Ein Fazit haben wir mitgenommen: Die neue EWE Arena ist eine große Bereicherung für Oldenburg und wird hoffentlich in Zukunft noch interessantere Veranstaltungen in die Region ziehen können.

Tierisch viel Spaß im Jaderberger Zoo

jaderberger zooWas für ein schöner Zoo ist das geworden! Wer sich noch daran erinnern kann, welch einen trostlosen, ja deprimierenden Eindruck insbesondere die Großkatzengehege des Jaderberger Zoos noch in den 80er-Jahren beim Besucher hinterließen, der glaubt bei einem neuerlichen Besuch des Tier- und Freizeitparks, er sei in einem anderen Film. Großzügige, helle Gehege mit viel Platz zum Auslaufen – da macht es kaum etwas, dass die zwei Löwinnen und deren fein von ihnen getrennt untergebrachte Löwe die rund 20 Gäste beim jüngsten „Gedankenaustausch on tour“ schon mal von Herzen anbrüllen.

Auch die Freigehege können sich sehen lassen. Zugegeben – der Tierbestand ist etwas abgespeckt worden, seit die Brüder Horst und Andreas Ludewigt aus Oldenburg die Anlage im Jahr 1995 übernommen haben. Und man spürt sofort, woher der neueWind weht. Die Ludewigts sind von Hause aus Schausteller. Folgerichtig bauten sie (und bauen noch) den Freizeitbereich des Jaderparks gewaltig aus – eine Attraktion, die vor allem die Kinder zu schätzen wissen. „Kinder interessieren sich mehr für diesen Bereich des Parks, die Tiere sind für die Erwachsenen attraktiver“, sagt Horst Ludewigt („Ich bin der Horst“) beim Rundgang durch das weitläufige zwölf Hektar umfassende Gelände, das noch keineswegs am Ende seiner Kapazität angelangt ist.

GP Zoo Bild 004Was viele nicht wissen: Der Tier- und Freizeitpark ist auch in den Wintermonaten geöffnet. Das Wetter spielt keine Rolle, sagt Ludewigt. Fünf sogenannte Warmhäuser (Tropenhaus, Südamerikahaus, Giraffenhaus, Tapirhaus und Exotarium) sorgen dafür, dass den Besuchern Sturm und Regen nichts anhaben können. Für die kleinsten Besucher gibt es seit acht Jahren zudem eine Spielscheune, in der auch die großen Besucher eine Pause einlegen und sich mit Speisen und Getränken versorgen lassen können.

Die Gedankenplatzler hatten ihren Spaß und zeigten sich beeindruckt, zumal diemeisten von ihnen das letzte Mal vor Jahrzehnten den Weg nach Jaderberg gefundenhatten. Das soll sich nun ändern…

Der gedankenAustausch wurde am 7. Mai eingebuchtet

jav oldenburgWir waren am 7. Mai zu Besuch in der JVA-Oldenburg. Für fast 3 Stunden durften wir uns die Oldenburger Justizvollzugsanstalt anschauen – natürlich unter Aufsicht „autoritärer“ und kompetenter Beamten.

Leider konnten wir nicht alle Interessenten dieser Veranstaltung mitnehmen, weil die Besucherzahl aus verständlichen Gründen begrenzt war. Das möchten wir noch mal entschuldigen.

Nach einer gründlichen Durchsuchung betritt man eine andere Welt. Der erste Eindruck ist ganz anders als die Definition von „Knast“. Alles sehr sauber. Die Gänge mit selbstgemalten Bildern – wie in einer Schule. Der Gesetzgeber fordert im Vollzug eine Resozialisierung. In Oldenburg wird das sichtbar umgesetzt.

Nein, wir haben keine Gefangenen gesehen oder gesprochen – denn das verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht. Aber man hat uns alle Unterkünfte, Werkstätten und Anlagen gezeigt. Auch eine Isolierzelle. Die Ebene für Schwerverbrecher durfte man uns nicht zeigen, dort haben auch nur wenige Mitarbeiter der JVA Zugang.

Die JVA Oldenburg ist zur Hälfte mit Untersuchungshäftlingen belegt. Das heißt, dass diese noch als „unschuldig“ gelten. „Und ein Uli Hoeneß?“, war dann in dieser Zeit eine unvermeidliche Frage. Antwort: „Ja, auch wir hatten ‚bekannte’ Bewohner, aber Herr Hoeneß wird hier nicht herkommen. Bei Steuervergehen sind die Zuständigkeiten anders.“

Es zeigt sich eine sehr deutlich zu sehende Disziplin. Die JVA entscheidet aber nicht selbst über die Haftbedingungen, das muss in Deutschland der Richter entscheiden. Die JVA setzt dann die Haftbedingungen um. Für die Führung der Gefangenen können bestimmte Teile der Haftbedingung aber modifiziert werden: Schließzeiten, Hofgang, Besuchszeiten, etc.

„Wie lang ist Lebenslänglich?“ Die gedankenPlatz-Mitglieder schätzen in der Mehrheit 15-Jahre. „Lebenslänglich ist Lebenslänglich“. Es gibt immer wieder eine Haftprüfung. Die kann aber vom Richter Beispielsweise nicht vor 17 Jahren angeordnet werden. So gibt es in deutschen Gefängnissen durchaus Gefangene, die über 25 Jahren in Haft sind und dies auch zu Recht. Aber nicht in Oldenburg.

„Was passiert, wenn ein Beamter gekidnappt wird?“ Ein Beamter hat nur die Schlüssel innerhalb des Hauses. Er hat keine Schlüssel außerhalb des Hauses. Es gibt auch überall Personen-Schleusen und andere Sicherheits-Hürden. Ich persönlich glaube, dass ein Ausbruch in Oldenburg nicht möglich ist.

Als wir dann wieder „draußen“ waren, fällt ein kleines „beklemmendes“ Gefühl von einem ab. Freiheit ist ein Grundrecht.

Grandioser Theaterabend am 5. März 2013

theater oldenburgIns Theater gehen wir alle als Zuschauer immer mal wieder. Aber einen Blick hinter die Kulissen, wie wir ihn am Dienstagabend werfen durften, bekommt man nicht alle Tage geboten. Phantastisch, was Generalintendant Markus Müller den 21 Gästen beim „gedankenaustausch on tour“ in den rund zwei Stunden während des Rundgangs durch das wunderschöne Oldenburgische Staatstheater zu bieten hatte.

Bühne, Technik, Werkstätten, und wie das alles minutiös ineinandergreifen muss, bis die Premiere nach wochenlanger harter Probenarbeit schließlich perfekt über die Bühne gehen kann – Markus Müller weiß das spannend zu berichten und zu zeigen und lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn wie eine Geisterstimme der Inspizient durchs Hausmikrofon zum Freimachen der Bühne für eine Probe auffordert. Erstaunlich, was Müller – der vor sechseinhalb Jahren die Oldenburger Intendanz antrat und im Sommer 2014 Oldenburg leider in Richtung Mainz verlässt – alles weiß. Wirklich alles bis zum letzten Handgriff in seinem Theaterbetrieb kann er locker erklären. Und wenn zwischendurch mal einer seiner 438 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auftaucht, redet er ihn oder sie natürlich mit Namen an. Er kennt sie alle.

„Das Theater ist eine große Familie“, sagt der junge, gerade mal 39 Jahre alte Chef des Hauses. Leidenschaft und Idealismus sind die unabdingbaren Voraussetzungen, wenn jemand sich für den Beruf des Schauspielers entscheidet. Viel Geld verdient er im Normalfall nicht. Bescheidene 1600 Euro stehen auf dem Gagenzettel des Berufsanfängers. Die 70-Stunden-Woche ist nichts Außergewöhnliches. Überstunden? Gibt es nicht. Der „zusätzliche“ Lohn der Arbeit zahlt sich im Beifall des Publikums aus. „Das motiviert den Theatermenschen und macht ihn glücklich“, sagt Müller und berichtet folgerichtig, dass der Zufriedenheitsgrad der Theaterberufler einer Untersuchung zufolge überdurchschnittlich hoch ist.

Die Gedankenplatzgäste erlebten einen tollen Abend!

Ebenfalls toll: Wir durften als neue Mitglieder Reinhold Sicking und seine Gattin Sabine Aniol, Tim Stelter und Anja König sowie als neues Fördermitglied Bernd Titgemeyer willkommen heißen. Schön, dass Ihr bei uns seid!

Erfolgsformel der Region Oldenburger Münsterland

Warum ist die Region so erfolgreich?!

Das Oldenburger Münsterland gilt als Boom-Region, wie sie es anderswo in Deutschland kaum gibt. Tierzucht, Agrartechnik und Lebensmittelproduktion haben in den vergangenen Jahrzehnten einen Aufschwung produziert, der seinesgleichen sucht. Die Region ist längst das Zentrum der deutschen Nahrungsmittel- und Agrarindustrie.

Warum das so ist und welche wirtschaftlichen und soziokulturellen Hintergründe in den katholisch geprägten Landkreisen Cloppenburg und Vechta mit ihren rund 300.000 Einwohnern bestehen, möchte der Oldenburger Verein gedankenPlatz e.V. in einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Oldenburger Münsterland – warum ist die Region so erfolgreich?!“ am Donnerstag, 22. März untersuchen.

Auf dem Podium werden Vertreter erwartet:

  • der Universität, Präsidentin Prof. Dr. Marianne Assenmacher
  • der lokalen Politik, BM Vechta Helmut Gels
  • der Kirche, Peter Kossen, Prälat und Vertreter des Offizials
  • der Industrie, Big Dutchman, GF Magnus Westerkamp
  • Die Veranstaltung wird moderiert von Andreas Kathe, Redaktionsleiter, Oldenburgische Volkszeitung Druckerei und Verlag KG

Dabei soll unter anderem zur Sprache kommen:

  • warum es zu dem wirtschaftlichen Aufschwung kam,
  • welche Umstände es möglich machten, dass so gut wie Vollbeschäftigung herrscht,
  • warum die Menschen einen außerordentlich engen Zusammenhalt pflegen
  • und wie die Aussichten für die Zukunft zu beurteilen sind.